Windswept bedeutet 'windgepeitscht' oder 'vom Wind verweht'. Es ist ein bildhaftes Wort, das eine starke, oft raue Umgebung beschreibt, die dem Wind ausgesetzt ist.
In dem Lied singt Lorde: "Now I'm alone on a windswept island". Sie nutzt dieses Wort, um ein Gefühl der Isolation und Verletzlichkeit zu vermitteln, als ob sie den Elementen schutzlos ausgeliefert wäre. Es ist ein poetisches Wort, das die Stimmung des Songs perfekt einfängt.
In „The Path“ nimmt uns die neuseeländische Künstlerin Lorde mit auf eine Reise durch ihre Erfahrungen mit frühem Ruhm. Sie beschreibt sich selbst als „Teen-Millionärin mit Albträumen“ und zeichnet Bilder von surrealen High-Society-Events, wie zum Beispiel von Supermodels, die um das Grab eines Pharaos tanzen. Gleichzeitig zeigt sie eine verletzliche und bodenständige Seite, wenn sie von einem Gipsarm bei einer Gala oder einer Gabel in ihrer Handtasche für ihre Mutter singt. Diese Zeilen deuten auf ein Unbehagen in der Welt der Berühmtheiten und den Wunsch an, sich von den Erwartungen der Musikindustrie zu distanzieren.
Der Kern des Songs ist jedoch eine klare Botschaft an ihre Zuhörer: „Wenn du nach einem Retter suchst, dann bin ich das nicht.“ Lorde lehnt die Rolle eines Idols ab, das die Schmerzen anderer heilen kann. Stattdessen stellt sie eine Verbindung auf Augenhöhe her und singt: „Denn wir sind alle gebrochen und traurig.“ Anstatt eine Lösung anzubieten, schlägt sie eine gemeinsame, hoffnungsvolle Suche vor. Die wiederholte Zeile „Hoffen wir, dass die Sonne uns den Weg zeigt“ ist ein Aufruf, sich von der Natur leiten zu lassen und gemeinsam einen Weg aus der Orientierungslosigkeit zu finden.