Deserted bedeutet 'verlassen' oder 'im Stich gelassen'. Es ist ein starkes Wort, das nicht alltäglich ist und eine tiefe emotionale Bedeutung trägt.
Im Lied singt Peter Gabriel: "I am a man whose dreams have all deserted." Hier wird das Wort metaphorisch verwendet, um auszudrücken, dass seine Träume ihn im Stich gelassen haben, was ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Verlust vermittelt. Es ist eine sehr bildliche und einprägsame Art, diesen Zustand zu beschreiben.
„Don't Give Up“ von dem britischen Künstler Peter Gabriel ist ein bewegendes Zwiegespräch zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Der Song erzählt die Geschichte eines Mannes, der alles verloren zu haben scheint. Einst wurde er gelehrt, stark zu sein und zu gewinnen („I was taught to fight, taught to win“), doch nun sind seine Träume zerplatzt und er fühlt sich nutzlos und ungewollt in einer Welt, in der es für jeden Job zu viele Bewerber gibt („For every job, so many men“). Seine Not ist so groß, dass er sogar daran denkt, aufzugeben, symbolisiert durch die Szene auf der Brücke über dem fließenden Fluss.
Genau in diesen dunkelsten Momenten setzt die tröstende Stimme von Kate Bush ein. Sie ist die Stimme der Freundschaft, der Gemeinschaft und der unerschütterlichen Unterstützung. Mit den einfachen, aber kraftvollen Worten „Don't give up“ versichert sie ihm, dass er nicht allein ist und dass es einen Ort gibt, an den er gehört („'cause somewhere there's a place where we belong“). Sie bietet ihm einen sicheren Hafen, an dem er seinen Kopf ausruhen und neue Kraft schöpfen kann. Der Song ist somit eine wunderschöne Hymne auf den menschlichen Zusammenhalt und die Kraft der Hoffnung, die selbst in der tiefsten Krise nicht verloren geht.