Departed bedeutet 'verstorben' oder 'abgereist'. Es ist ein eher formelles oder poetisches Wort, das man nicht jeden Tag hört und das eine gewisse Endgültigkeit ausdrückt.
Im Lied singt Bon Jovi: "No silent prayer for the faith-departed" (Kein stilles Gebet für die vom Glauben Abgefallenen). Hier wird es metaphorisch verwendet, um Menschen zu beschreiben, die ihren Glauben oder ihre Überzeugungen verloren haben, und verleiht dem Text eine tiefere, dramatische Bedeutung.
Manchmal braucht man einfach einen Rocksong, der einem direkt ins Gesicht brüllt: Nimm dein Schicksal selbst in die Hand! Genau das macht Bon Jovi hier ab der ersten Sekunde. Er stellt direkt klar: „This ain't a song for the broken-hearted“ (Das ist kein Lied für Menschen mit gebrochenem Herzen). Stattdessen will er kein namenloses Gesicht in der Masse sein („I ain't gonna be just a face in the crowd“) und sein Leben genau jetzt leben: „It's now or never / I ain't gonna live forever“ (Es ist jetzt oder nie / Ich werde nicht ewig leben).
Besonders cool sind die direkten Anspielungen im Text. Bon Jovi zitiert Frank Sinatra mit der Zeile „Like Frankie said: 'I did it my way'“ (Wie Frankie sagte: 'Ich habe es auf meine Art gemacht') – eine Hommage an Sinatras Klassiker über Selbstbestimmung. Außerdem widmet er die Strophen alten Bekannten: „For Tommy and Gina who never backed down“ (Für Tommy und Gina, die niemals aufgegeben haben). Die beiden Charaktere kennen Fans schon aus seinem früheren Hit Livin' on a Prayer; hier tauchen sie wieder auf, um zu zeigen, dass man für sein eigenes Glück kämpfen muss. Seine Devise lautet schlicht: „Luck ain't even lucky / Got to make your own breaks“ (Glück ist nicht einfach nur Glück / Du musst dir deine eigenen Chancen schaffen).