„Pona yo“ ist ein Ausdruck aus dem Lingala, einer Bantusprache, die im Kongo gesprochen wird. Es bedeutet „für dich“.
In diesem Lied verwendet Camille Lellouche diesen Ausdruck, um die Tiefe ihrer Liebe und Hingabe zu betonen. Es ist eine schöne und unerwartete Wendung, die dem Lied eine besondere Note verleiht und zeigt, dass ihre Liebe keine Grenzen kennt.
In "O H N A" singen Camille Lellouche und Tayc über eine extrem intensive, fast schon kitschige Verbundenheit. Camille eröffnet das Duett mit großen Bildern: Er ist für sie "le remède à toutes mes maladies" („das Heilmittel für all meine Krankheiten“) und die Welle, die all ihre Sorgen weggespült hat. Wenn sie singt "Moi je suis ta voix, toi ma symphonie" („Ich bin deine Stimme, du meine Symphonie“), geht es um die perfekte Ergänzung zweier Menschen. Man hat ihr zwar gesagt, Liebe sei ein Verbrechen, aber ihre Liebe macht eben "beaucoup de bruit" („viel Lärm“).
Tayc antwortet mit ebenso dramatischen Versprechen wie "C'est toi ma femme, c'est toi ma vie" („Du bist meine Frau, du bist mein Leben“) und dem wiederholten Schwur "jamais je ne te blesserai" („niemals werde ich dich verletzen“). Er würde für sie sogar nach Panama fliehen oder stehlen. Im Text taucht auch der Ausdruck "pona yo" auf. Das kommt aus dem Lingala (einer Sprache aus Zentralafrika, die Tayc oft in seine Texte einbaut) und bedeutet schlicht „für dich“. Gegen Ende wird es bedingungslos: Sie wollen wortwörtlich in den Schritten des anderen gehen ("marcher dans tes pas") und schwören, einander niemals ohne sich leben zu lassen.