Goumin ist ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Ivorischen Französisch, der so viel wie „Liebeskummer“ oder „Herzschmerz“ bedeutet. Es ist ein sehr ausdrucksstarkes Wort, das man nicht oft in Liedern hört und daher besonders interessant ist.
Im Lied wird es verwendet, um die emotionalen Schwierigkeiten und den Schmerz zu beschreiben, die durch eine komplizierte Beziehung entstehen. Es vermittelt die Intensität der Gefühle und die Verwirrung, die die Person erlebt.
In diesem Track beansprucht Dr. Yaro mit jeder Menge Selbstbewusstsein die Hauptrolle für sich. Die zentrale Ansage lautet ganz klar: „J'arrive en Prince / Comme Simba / J'ai le dernier mot“ (Ich komme an wie ein Prinz / Wie Simba / Ich habe das letzte Wort). Wie der berühmte Löwenprinz aus dem Zeichentrickfilm fordert er Respekt ein und bestimmt die Regeln im Beziehungsspiel. Wenn er auftaucht, müssen andere weichen: „Change ta compo, j'suis là“ (Ändere deine Aufstellung, ich bin da).
Sprachlich mischt der Track französischen Slang mit afrikanischen Begriffen, was den Vibe so direkt macht. Mit „blèmes-pro“ nutzt er Verlan (Silbendreher für problèmes / Probleme), warnt mit „Ça va t'apprendre à kouma“ (Das wird dir eine Lehre sein zu reden, aus dem Bambara) und spricht von „goumin“ (einem Begriff von der Elfenbeinküste für Liebeskummer). Wenn er rappt „Tu m'as rendu mabé“ (Du hast mich verrückt/schlecht gemacht, aus dem Lingala), zeigt das, wie sehr ihn die andere Person durcheinanderbringt, auch wenn er am Ende trotzdem darauf besteht: „Suis-moi, suis-moi / J'te mens pas“ (Folg mir, folg mir / Ich lüge dich nicht an).