Tremò ist die Vergangenheitsform des Verbs tremare, was "zittern" oder "beben" bedeutet. Es ist ein ausdrucksstarkes Wort, das eine plötzliche und starke emotionale oder physische Reaktion beschreibt.
Im Lied singt Adriano Celentano: "Ed il cuore mi tremò" (Und mein Herz zitterte mir). Dies beschreibt den Moment, in dem er Mary Lou zum ersten Mal sah und sein Herz vor Aufregung und Liebe bebte. Es ist ein schönes Bild für die Intensität der ersten Liebe.
Adriano Celentano bringt hier eine italienische Version des Rockabilly-Klassikers, und die Geschichte ist herrlich direkt: Er verabschiedet sich von Mary Lou, verspricht aber hoch und heilig, dass er wiederkommt. Der Grund für seine Hingabe? Ein einziger Blick aus ihren dunklen Augen, der ihn völlig aus der Bahn geworfen hat. Er singt: „Quelli occhi neri non li scordo più“ (Diese schwarzen Augen vergesse ich nie mehr). Danach gab es für ihn kein Zurück mehr und er schwor ihr ewige Treue mit „Promisi di non amar che te“ (Ich versprach, nur dich zu lieben).
Jetzt muss er zwar fort, aber das Drama hält sich in Grenzen, denn er hat einen tierischen Navigator an seiner Seite. Er verlässt sich voll auf sein Pferd: „Il mio cavallo sa che un dì la vecchia strada troverà“ (Mein Pferd weiß, dass es eines Tages die alte Straße finden wird). Das Tier soll ihn schnell „come il vento“ (wie der Wind) zu Mary Lou zurückbringen. Bis dahin ruft er ihr eine bunte Mischung aus Grüßen hinterher: „Ciao goodbye“ (Tschüss, auf Wiedersehen) und „Mi mancherai“ (Du wirst mir fehlen). Ein schwungvoller Abschiedsgruß auf vier Hufen!