Finessed bedeutet, etwas mit Geschick, List oder Raffinesse zu erreichen, oft um eine schwierige Situation zu meistern oder jemanden zu überlisten.
Im Kontext des Songs, wenn Drake singt "I finessed down Weston Road", deutet er an, dass er seinen Weg in seiner Nachbarschaft (Weston Road) mit Cleverness und Strategie gemeistert hat, um erfolgreich zu sein und Hindernisse zu überwinden. Es ist ein Wort, das seinen Aufstieg und seine Fähigkeit, sich durchzusetzen, unterstreicht.
In "God’s Plan" nimmt uns der kanadische Rapper Drake mitten in seinen Alltag zwischen extremem Erfolg, Neid und Paranoia mit. Er wiederholt immer wieder, dass andere Leute ihm böse Dinge wünschen: "It's a lot of bad things / That they wishin' and wishin' and wishin' and wishin' / They wishin' on me" (Es sind eine Menge schlechter Dinge, die sie mir wünschen). Drake versucht, ruhig zu bleiben ("movin' calm"), aber Frieden zu bewahren fällt ihm sichtlich schwer. Sein Überleben und sein Aufstieg an die Spitze sind für ihn kein Zufall, sondern göttliche Vorsehung: "God's plan" (Gottes Plan).
Richtig unterhaltsam und ehrlich wird es, wenn Drake seine Prioritäten klarstellt. Auf die Frage einer Frau, ob er sie liebt, antwortet er trocken: "She say, 'Do you love me?' I tell her, 'Only partly' / I only love my bed and my momma, I'm sorry" (Sie fragt: 'Liebst du mich?' Ich sage ihr: 'Nur teilweise' / Ich liebe nur mein Bett und meine Mama, tut mir leid). Neben seiner Familie vergisst er aber nie seine Wurzeln in Toronto und die Leute, die ihn aufgebaut haben: Er ehrt Straßen wie die "Scarlett Road" und seine engsten Produzenten und Freunde mit Zeilen wie "Without 40, Oli, there would be no me" (Ohne 40 und Oli gäbe es mich nicht). Drake zeigt, dass er trotz aller Neider für seine Crew sorgt ("I make sure that north-side eat" / Ich sorge dafür, dass die North-Side zu essen hat) und fest daran glaubt, dass eine höhere Macht über ihn wacht.