Burrasca bedeutet wörtlich „Sturm“ oder „Unwetter“. Es ist ein dramatisches Wort, das man nicht in jedem Lied findet und das eine starke emotionale Ladung trägt.
Im Lied verwendet Eros Ramazzotti es metaphorisch, um die schwierige und beängstigende Zukunft zu beschreiben, die der Protagonist vor sich sieht: „Lo vedi come un mare in burrasca“ (Du siehst sie wie ein stürmisches Meer). Es vermittelt ein Gefühl von Angst und Unsicherheit, das perfekt zur melancholischen Stimmung des Liedes passt.
In "Parla Con Me" schaut der italienische Popstar Eros Ramazzotti einer Person direkt ins Gesicht, die sich völlig verschlossen hat. Er sieht "occhi spenti" (erloschene Augen) und jemanden, der innerlich aufgegeben hat: "Ha dato la sua anima per dispersa" (Er/Sie hat die eigene Seele als vermisst gemeldet). Statt dieses Taubheitsgefühl einfach hinzunehmen, bietet Eros einen Ausweg an. Er stellt klar, dass Betäubung nichts bringt: "Non si uccide un dolore anestetizzando il cuore" (Man tötet einen Schmerz nicht, indem man das Herz betäubt). Seine Einladung ist simpel, aber direkt: "Parla con me / Parlami di te" (Sprich mit mir / Erzähl mir von dir). Er verspricht, zuzuhören und vor allem nicht zu verurteilen ("Non ti giudicherò").
Eros versteht auch, warum die andere Person dichtmacht. Die Welt wirkt chaotisch und die Zukunft fühlt sich an wie ein "mare in burrasca" (ein stürmisches Meer). Trotzdem weigert er sich zu glauben, dass da kein Traum mehr übrig ist: "Che almeno un sogno tu non l'abbia in tasca" (Dass du nicht wenigstens einen Traum in der Tasche hast). Das italienische Bild "in tasca" meint genau das: eine kleine Hoffnung, die man immer bei sich trägt, selbst wenn alles düster wirkt. Der beste Ratschlag kommt gegen Ende, fast schon heilsam direkt: "Prova un po' a innamorarti di te" (Versuch mal, dich ein bisschen in dich selbst zu verlieben). Erst dann blüht wieder etwas auf.