Perrengue ist ein umgangssprachliches Wort im brasilianischen Portugiesisch, das eine schwierige Situation, eine Notlage oder eine unangenehme Erfahrung beschreibt. Es ist ein ausdrucksstarkes Wort, das man nicht in jedem Lied findet.
Im Lied singt Gusttavo Lima: "'cê vai passar o perrengue que meu coração sofreu" (Du wirst die Notlage durchmachen, die mein Herz erlitten hat). Er verwendet es, um den Schmerz und die Schwierigkeiten zu beschreiben, die er in der Beziehung durchgemacht hat, und um auszudrücken, dass sein Ex-Partner dasselbe erleben wird.
Gusttavo Lima bringt hier diesen typischen Bachata-Sound aus Brasilien, der sofort ins Ohr geht, aber textlich zieht er einen eiskalten Schlussstrich. Die Geschichte ist schnell erzählt: Er hat versucht, die Beziehung zu retten, wollte Frieden, bekam aber nur Streit. Wie wenig Wertschätzung er bekam, bringt eine geniale Zeile auf den Punkt: „Meu nome na sua agenda era 'atender depois'“ („Mein Name in deinen Kontakten hieß 'später rangehen'“). Nach dem Motto „quando um não quer, dois não existe“ („wenn einer nicht will, gibt es kein 'wir zwei'“) macht er Schluss – auch wenn es wehtut und er zugibt, dass er traurig ist und beim Trinken an sie denken wird.
Das Kernwort des Tracks ist perrengue, ein brasilianischer Slang-Ausdruck für eine mühsame Notlage, Stress oder wenn man richtig durch die Mangel gedreht wird. Seine Warnung an das Gegenüber sitzt: „'cê vai passar o perrengue que meu coração sofreu / Quando perceber que me perdeu“ („Du wirst den ganzen Stress durchmachen, den mein Herz erlitten hat, sobald du merkst, dass du mich verloren hast“). Sein bester Konter zum Abschied: „Tudo que vai volta, menos eu“ („Alles, was geht, kommt zurück – außer mir“). Ein ehrlicher Song über verletzten Stolz, getragen von tanzbaren Gitarrenklängen.